Satzung des Rossauer Geschichtsvereins

     



Satzung in der Fassung vom 24. August 2006



§ 1 Name und Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen "Geschichtsverein Rossau".
Er hat seinen Sitz in der Gemeinde Rossau.
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister
den Namenszusatz "eingetragener Verein" in der abgekürzten Form "e.V.".
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.



§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein pflegt die Heimatgeschichte von Rossau und trägt zur Förderung des
Gemeinwohls der Rossauer Bürger im Zusammenwirken anderer Vereine sowie anderer
juristischer Personen bei.
Der Verein pflegt und fördert heimatkundliche Belange in der Gemeinde Rossau.
Im Besonderen
- sichert er heimatbezogenes Schriftgut, andere Zeitzeugnisse und baut ein entsprechendes Archiv auf;
- betreibt familienkundliche Forschung;
- veröffentlicht heimatkundliche Beiträge
- pflegt heimatliches Brauchtum
- gibt seine Leistungen der Öffentlichkeit zur Kenntnis.

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten
keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem
Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Über die Mittelvergabe beschließt der Vorstand.



§3 Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder können natürliche volljährige Personen, aber auch juristische Personen werden.
Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der Eltern.
Stimmberechtigt sind Mitglieder ab der Volljährigkeit.
Der Antrag auf Aufnahme in den Verein muss schriftlich an den Vorstand erfolgen.
Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet,
dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

Die Gemeinde Rossau ist Mitglied des Vereins, vertreten durch den Bürgermeister bzw. seinen
Beauftragten.



§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus
dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber
einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen in grober Weise verstoßen hat, durch
Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern.
Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch
eingeschriebenen Brief bekannt zu machen.
Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb von einem Monat ab Zugang des
Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden.
Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung
zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen.
Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluss,
so dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung
mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen jegliche Ansprüche gegenüber dem Verein.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeträge werden in der Beitragsordnung festgelegt.



§ 6 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind
- der Vorstand,
- die Mitgliederversammlung.
- die Kassenprüfer



§7 Der Vorstand

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus folgenden Personen:
- Vereinsvorsitzender
- 1. Stellvertreter des Vorsitzenden
- 2. Stellvertreter des Vorsitzenden
- Schriftführer
- Kassenwart

Der Vereinsvorsitzende und der 1. Stellvertreter des Vorsitzenden vertreten den Verein
gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich. Durch Legitimation durch Vorstandsbeschluss können
einzelnen Mitgliedern des Vereins die Vertretung des Vereins für bestimmte Zwecke übertragen
werden.



§ 8 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen
Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:
-Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
-Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
-Aufstellung eines Haushaltsplanes,
-Buchführung,
-Erstellung des Jahresberichtes,
-Vorlage der Jahresplanung,
-Beschlussfassung über Aufnahmeanträge,
-Ausschlüsse von Mitgliedern,
-Bildung von zeitweiligen Arbeitsgruppen.



§ 9 Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur
Mitglieder des Vereins werden. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von zwei Jahren
gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein
endet auch das Amt als Vorstand.



§ 10 Vorstandssitzungen

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom
Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 1. Stellvertreter schriftlich oder fernmündlich
einberufen werden. In jedem Falle ist eine Einberufungsfrist von 1 Woche einzuhalten.
Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder,
darunter der Vorsitzende oder der 1. Stellvertreter anwesend sind.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des
1. Stellvertreters.
Stimmenenthaltungen zählen wie "Nein"-Stimmen.
Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten
Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.



§ 11 Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme, fördernde Mitglieder sind nicht
stimmberechtigt.
Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
1. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes
2. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,
3. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung, Betragsordnung und über die
Vereinsauflösung,
4. Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern,
5. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Hauhaltsplanes für des nächste Geschäftsjahr
6. weitere Aufgaben, soweit dies aus der Satzung oder nach Gesetz sich ergibt.

Mindestens einmal im Jahr soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.
Sie wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung einberufen.
Die Einladung muss jedem Mitglied mindestens zwei Wochen vorher vorliegen.
Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied vor Beginn der Versammlung schriftlich fordert.
Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen. Die Tagesordnung ist mit den
Ergänzungen durch die Mitgliederversammlung zu beschließen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag einzuberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder
oder der Vorstand die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher
Vereinsmitglieder anwesend ist.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst,
Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an.
Stimmenenthaltungen zählen wie "Nein"-Stimmen.
Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann
nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

§ 12 Protokollierung

Über Verlauf und Festlegungen der Vorstandssitzungen und der Mitgliederversammlung ist ein
Protokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer (Protokollführer) zu
unterzeichnen ist.
Protokolle können von jedem Mitglied eingesehen werden.

§ 13 Kassenprüfer

Der von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählte Prüfer prüft die Kassengeschäfte des
Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die
Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens
einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten.
Der Kassenprüfer darf kein Vorstandsmitglied sein.

§ 14 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der
stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall
steuerbegünstigter Zwecke fällt das zusammengetragene Archivgut aller Art an die Gemeinde,
das sonstige Vereinsvermögen fällt an eine Körperschaft oder gemeinnützigen Verein, der gleiche
Zwecke verfolgt. Die Bestimmung hierfür obliegt dem Vorstand.
Vor Durchführung ist das Finanzamt hierzu zu hören.
Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung
mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche
Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet
wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.





Rossau, den 24. August 2006

Die Satzung wurde am 24.02.2005 errichtet und am 24.08.2006 durch Beschluss der
Mitgliederversammlung geändert. Sie tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.